Hafenstadt Genua

Hafenstadt Genua

Nach unseren Tagen in Portofino und der Cinque Terre haben wir auf dem Rückweg nach Hause noch Genua besucht und dort eine Nacht verbracht. Wir waren schon öfter in Genua, weil wir von dort aus schon einige Male eine Kreuzfahrt unternommen haben, jedoch hatten wir bisher nie Zeit und Muse, uns die Hauptstadt Liguriens genauer anzusehen.

Genua ist seit jeher eine alte Seehandelsstadt und auch heute noch Ausgangspunkt für zahlreiche Fährverbindungen und viele Kreuzfahrten. Eine Hafenstadt eben, die wie Triest vielleicht einen eher nicht so guten Ruf genießt, sicher aber bei genauerer Besichtigung als echte Perle erweist.

Hafenstadt Genua
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Genua ist auch für Kreuzfahrer interessant

Für alle, die eine Kreuzfahrt in Genua beginnen, empfehle ich mit dem Wissen von heute, ein bisschen Zeit einzuplanen, um diese wirklich tolle Hafenstadt zu besichtigen und erkunden.

Wir sind von der Cinque Terre kommend spätabends in Genua angekommen und waren auf dem Weg zu unserem Hotel schon fasziniert von den vielen Palästen entlang der Via Garibaldi, die damals für reiche Kaufleute, Bankiers uns Reeder erbaut wurden.

Da wir vor Ort eigentlich nur einen ganzen Tag Zeit hatten, bevor es weiterging in Richtung Comer See, haben wir uns dazu entschieden, die Stadt mit einem Hop-on-Hop-off-Bus zu erkunden. Das Ticket hierfür war im Vergleich zu anderen (größeren) Städten mit € 15,- für 48 Stunden relativ erschwinglich. Mit den roten Doppeldeckerbussen konnten wir uns einen schönen Überblick über die Geburtsstadt von Christopher Kolumbus verschaffen.

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Was Ihr unbedingt in Genua sehen solltet

Sehenswert und auf keinen Fall solltet Ihr verpassen solltet Ihr die Piazza de Ferrari im Zentrum von Genua. Von dort aus zweigen viele wichtige Straßen wie die Via XX Settembre, die Nobelstraße Via Roma und Via XXV Aprile. Ebenfalls befindet sich hier das Opernhaus der Stadt und im Zentrum des Platzes befindet sich ein großer Springbrunnen. Hier sind wir auch mit dem Hop-on-Hop-off-Bus gestartet.

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Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Geburtshaus von Christopher Kolumbus und in der Nähe das Stadttor Porta Soprana sowie der Kreuzgang des ehemaligen Klosters von St. Andreas.

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Wer gern die Altstadt und den Hafen von oben überblicken möchte, sollte von der Piazza Portello aus mit dem Aufzug zur Aussichtspromenade Belvedere L. Montaldo/Castelletto fahren.

Die Talstation des Aufzugs findet Ihr an der Bushaltestelle Portello. Der Eingang ist relativ unspektakulär und mit „Portello Castelletto – Panorama della Cittá“ gekennzeichnet. Der historische Aufzug im Jugendstil bringt euch in wenigen Sekunden zur Promenade hinauf. Die Ankunft in der Bergstation allein ist schon eine kleine Sehenswürdigkeit für sich mit der antiken Verglasung. Bitte nicht vergessen, ein Ticket zu kaufen, falls Ihr kein gültiges Bus-/Metroticket besitzt. Dieses ist mit € 0,90 pro Person sehr erschwinglich. Solltet Ihr vier Personen sein, könnt Ihr auch ein Gruppenticket für € 3,60 lösen.

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Unbedingt solltet Ihr auch dem Hafen und Porto Antico ein wenig Zeit widmen. Früher war das Hafenviertel eher verfallen und hatte einen entsprechenden Ruf. Heute zählt der Hafen von Genua zu einem der größten im Mittelmeerraum. In den 90er Jahren wurde er so umgestaltet, dass hier heute ein attraktiver Übergang von der Altstadt zum Hafen besteht.

Hier gibt es viele Bars, Restaurants und Geschäfte, so dass hier immer quirliges Treiben herrscht. Man kann unter Palmen entlang schlendern und es sich auf einer der Sitzmöglichkeiten bequem machen und einfach das Treiben beobachten. Eines der größten und berühmtesten Aquarien Europas befindet sich ebenfalls hier – alles fußläufig zum Kreuzfahrtterminal.

Hafenstadt Genua
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Hotelempfehlung für Genua

Zum Schluß auch noch eine kleine Hotelempfehlung für alle, die Genua nicht im Rahmen einer Kreuzfahrt erkunden:
Im Hotel Bristol Palace angekommen und ersteinmal eingecheckt, fühlten wir uns glatt in die Entstehungszeit der prunkvollen Pallazi zurück versetzt. Breite Treppen, dicke Teppiche und die antike Einrichtung haben es uns direkt angetan. Zudem gab es gleich noch eine super Überraschung für uns: Ein Upgrade in die Junior Suite!

Hafenstadt Genua
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There are 7 thoughts on “Hafenstadt Genua

  1. Marion 29. Januar 2019

    Genua war für mich schon oft ein Retter, vor einem verregneten Kärnten Urlaub. Kurzerhand auf Shoppingtour in die schöne Hafenstadt. Auch zu empfehlen. Hat tolle Boutiquen da.

  2. Tanja L. 29. Januar 2019

    Von Genua hsbe ich immer gehört, dass es dort nix gäbe und die Stadt so hässlich sei. Keine Ahnung woher diese Aussagen kommen, auf deinen Bildern sieht sie jedenfalls wirklich toll aus. Und das Hotel sieht auch sehr einladend aus. Viekleicht aollte man doch gleich 2-3 Tage einplanen und alles in Ruhe angucken?

  3. Kim 30. Januar 2019

    Hab von Genua auch noch nicht viel gehört. Deine Bilder sind sehr schön, vor allem die alten Gebäude. Nur anhand der Fotos hätte ich gedacht, dass sei in Spanien 🙂 aber auch Ligurien würde mir glaub gefallen. Danke für den Einblick. Liebste Grüße Kim

  4. Julia 30. Januar 2019

    Oh, vielen lieben Dank für die Eindrücke und Tipps. Ich ziehe zu April nach Turin und von da aus ist Genua ja nicht allzu weit weg gelegen, sodass ich die Stadt sicher auf meine Must-see-Liste setzen werde – jetzt umso mehr. Danke für die Bekräftigung dieses Vorhabens. 🙂 LG (noch) aus Bari, Julia

  5. L♥ebe was ist 6. Februar 2019

    wow, was für wunderschöne Eindrücke du hier verarbeitet hast! die Fotos machen echt einen tollen Eindruck … bisher war ich noch nie in Genua und hatte es ehrlich gesagt auch nicht so auf dem Schirm 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  6. Avaganza 8. Februar 2019

    Ich war schon ewig nicht mehr in Genua und hatte diese Stadt gar nicht so toll in Erinnerung. Deine Fotos sind so wunderschön … da möchte ich gleich wieder hin. Ich muss dringend meine Erinnerung auffrischen. Danke für deine Eindrücke!

    Liebe Grüße
    Verena

  7. wo ist 11. Juli 2019

    Ein wirklich erstaunlicher Ort. Ich folge dir. Vielen Dank.

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